Vergleich · Light vs DATEV

Light vs DATEV

DATEV ist auf die Zusammenarbeit zwischen Mandant und Kanzlei ausgelegt: pro Gesellschaft ein Mandant, und das Konzernbild entsteht aus Abschlussdaten, wenn die Periode vorbei ist. Light führt die gesamte Gruppe in einem KI-nativen Hauptbuch – Kreditoren, Debitoren, Firmenkarten und Ausgaben im selben System, mit laufender Konsolidierung und Agenten, die die Arbeit erledigen.

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80+

Länder mit lokalen Zahlungssystemen, nativ im Ledger integriert

$2B

Umsatz, den Tillo über 8 Gesellschaften hinweg auf Light verwaltet

76%

Reduzierung der Zeit für den Monatsabschluss bei Tillo

4

Personen im Finanzteam, die Lovable auf $500M Umsatz skalieren

Light und DATEV im Vergleich

LightDATEV
GruppenstrukturAlle Gesellschaften in einem Hauptbuch; Intercompany und Konsolidierung laufen mit jeder Buchung mitPro Gesellschaft ein eigener Mandant; die Gruppensicht wird daraus zusammengeführt
KonsolidierungLaufend und in Echtzeit, mit Drill-down von der Konzernzahl bis zum BelegDATEV Konsolidierung bildet Voll- und Quotenkonsolidierung ab, arbeitet aber periodisch auf importierten Abschlussdaten
ImplementierungWochen, inklusive dediziertem Implementierungsteam und Account ManagerEinrichtung in der Regel über die Kanzlei oder einen DATEV-Systempartner
ArchitekturCloud-nativ von Tag eins; ein Produkt, ein DatenmodellHistorisch lokal installierte Anwendungen und DATEVasp/SmartIT; die Portfolio-Umstellung in die Cloud beginnt 2026
KIAgenten erledigen Arbeit Ende zu Ende innerhalb Ihrer Freigabegrenzen; jede Aktion protokolliert und zurechenbarDATEV Copilot schlägt Buchungen vor, entwirft Texte und recherchiert; gebucht wird weiterhin von Hand
Kreditorenbuchhaltung und ZahlungenRechnungseingang, Freigabe und Zahlung über lokale Zahlungswege in 80+ Ländern, direkt aus dem Hauptbuch ausgeführtDATEV Zahlungsverkehr als separates Modul; Zahlungsdateien gehen an die Bank
Firmenkarten und AusgabenPhysische und virtuelle Karten mit Apple Pay und Google Pay, Belegerfassung über Slack, Teams und E-Mail, nativ im HauptbuchKein eigenes Kartenprodukt; Ausgabenmanagement läuft über Drittanbieter, die ihre Daten nach DATEV zurückspielen
DatenflussEin System, also kein Export, kein Stapel und keine AbstimmrundeBuchungsstapel im DATEV-Format, DATEV-Datenservices und DATEVconnect; ein Datenübertragungsvertrag ist erforderlich
ReportingEchtzeit-Reporting über alle Gesellschaften mit sofortigem Drill-down, ohne Export in TabellenAuswertungen je Mandant wie BWA und OPOS; die Gruppensicht landet meist in der Tabellenkalkulation
Internationale AbdeckungMulti-Entity und Fremdwährung standardmäßig, mit lokalen Zahlungswegen in 80+ LändernAm stärksten im deutschen Rechnungswesen und Meldewesen; Auslandsgesellschaften laufen meist außerhalb von DATEV

Warum Finanzteams Light gegenüber DATEV wählen

DATEV ist das Rückgrat des deutschen Rechnungswesens, und diese Stellung ist verdient: Das Modell ist auf die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Steuerberater gebaut, und für eine einzelne Gesellschaft, die in Deutschland bilanziert, funktioniert es. Seine Grenzen zeigt es an einer bestimmten Stelle – dann, wenn aus dem Unternehmen eine Gruppe wird. Jede Gesellschaft ist ein eigener Mandant, die Konzernzahl entsteht im Nachhinein, und die tägliche Arbeit bleibt manuell.

Light ist für genau den Fall gebaut, für den DATEV nie entworfen wurde: mehrere Gesellschaften, mehrere Währungen, ein Hauptbuch. Die Konsolidierung läuft fortlaufend statt zum Jahresabschluss, Kreditoren, Debitoren, Karten und Ausgaben liegen im selben System statt daneben, und Agenten erledigen die Routinearbeit innerhalb der Kontrollen, die Sie definieren. Die Frage in einer Evaluierung ist selten, ob DATEV einen korrekten Jahresabschluss erzeugen kann. Sie lautet, was die Gruppe Sie dazwischen an Exporten, Stapeln und Wartezeit kostet.

Multi-Entity: ein Hauptbuch statt ein Mandant je Gesellschaft

In DATEV ist jede Gesellschaft einer Gruppe ein eigener Mandant mit eigenem Datenbestand. DATEV Konsolidierung leistet das, wofür es gebaut wurde – Voll- und Quotenkonsolidierung, mehrstufige Strukturen, Schuldenkonsolidierung und Zwischenergebniseliminierung nach HGB –, arbeitet dabei aber auf Abschlussdaten, die je Mandant in einen Konsolidierungsmandanten importiert werden. Damit ist die Konsolidierung eine periodische Übung und keine laufende Sicht.

Bei Light gibt es nichts zusammenzuführen. Jede Gesellschaft bucht in dasselbe Hauptbuch, Intercompany-Eliminierungen und Währungsumrechnung greifen, während die Geschäftsvorfälle entstehen, und Sie können von der Konzernzahl direkt bis zum zugrunde liegenden Beleg aufklappen. Der konsolidierte Stand ist ein Bericht, den Sie öffnen, und kein Projekt, das Sie planen.

Implementierung: Ihr Finanzteam statt des Kanzleiwegs

DATEV erreicht Unternehmen über die Kanzlei. Ihr Berater spezifiziert die Einrichtung, bestellt die Module und konfiguriert die Umgebung, und spätere Anpassungen nehmen denselben Weg. Dieser Kanal ist eine echte Stärke für die Qualität im Meldewesen und eine echte Bremse im Betrieb, weil operative Änderungen sich hinter dem Kalender eines Dritten anstellen.

Light-Implementierungen dauern Wochen, mit dediziertem Implementierungsteam und Account Manager. Danach ändert das Finanzteam Workflows, Freigabegrenzen und Reporting selbst, direkt im Produkt. Ihr Steuerberater behält die beratende Rolle und erhält dabei Live-Zugriff auf das Hauptbuch, statt auf einen Export zum Periodenende zu warten.

Abdeckung: Kreditoren, Debitoren, Karten und Ausgaben im selben Hauptbuch

Der Schwerpunkt von DATEV liegt im Rechnungswesen, also in der Aufzeichnung. Zahlungen laufen über DATEV Zahlungsverkehr als separates Modul, das Dateien an die Bank übergibt, und Firmenkarten sind überhaupt kein DATEV-Produkt. Deutsche Finanzteams ergänzen deshalb ein Ausgabenmanagement eines Drittanbieters und spielen dessen Daten als Buchungsstapel zurück. Jede dieser Übergaben ist eine Abstimmung, die jemand verantworten muss.

Light gibt physische und virtuelle Karten selbst aus, erfasst Belege in Slack, Teams und per E-Mail und führt Lieferantenzahlungen über lokale Zahlungswege in mehr als 80 Ländern direkt aus dem Hauptbuch aus. Weil Aufzeichnung und Geldbewegung dasselbe System sind, gibt es keinen Stapel zu importieren und keine Abstimmung zwischen beiden zum Monatsende.

Copilot gegenüber Agenten, die buchen

DATEV Copilot ist real und nützlich: Er liest Belege aus, schlägt auf Basis Ihrer Buchungshistorie Konto, Steuerschlüssel, Buchungstext und Kostenstelle vor, entwirft Mandantenschreiben und beantwortet Rechercheanfragen. Er ist ein Assistent – die Arbeit läuft weiterhin für jeden Beleg über einen Menschen.

Die Agenten von Light handeln, statt vorzuschlagen. Sie kontieren Rechnungen, gleichen Zahlungen ab, fassen bei Freigaben nach und buchen, innerhalb der Freigabegrenzen, die Sie setzen, und jede Aktion ist protokolliert und zurechenbar. Der Unterschied liegt nicht darin, wie klug das Modell ist, sondern darin, ob das System die Aufgabe zu Ende bringen darf.

Wo DATEV weiterhin die richtige Antwort ist

Der Fairness halber deutlich gesagt: Wenn Sie eine einzelne deutsche Gesellschaft sind, Ihre Buchhaltung bei der Kanzlei liegt und sich die Konzernfrage nicht stellt, ist DATEV eine solide Wahl, und ein Wechsel bringt Ihnen wenig. Dasselbe gilt überall dort, wo der Prozess bewusst beratergeführt sein soll.

Die Rechnung ändert sich mit der zweiten und dritten Gesellschaft, mit Auslandstöchtern und Fremdwährungen – und dann, wenn das Finanzteam die Plattform selbst betreiben statt Änderungen über sie beantragen will. Ab diesem Punkt kosten die Exporte, die Tabellen und das Warten auf den Abschluss mehr als die Software.

Anzeichen, dass Sie DATEV entwachsen sind

Die Gruppe existiert erst nach dem Abschluss

Jede Gesellschaft ist ein eigener Mandant, und das konsolidierte Bild entsteht aus Abschlussdaten, wenn die Periode vorbei ist. Bei Light bucht jede Gesellschaft in dasselbe Hauptbuch, also steht die Konzernzahl an einem gewöhnlichen Dienstag – nicht sechs Wochen später.

Jede Änderung führt über die Kanzlei

DATEV wird über den Steuerberater eingerichtet und betreut, was für das Meldewesen genau richtig und für den Betrieb langsam ist. Soll sich ein Workflow ändern, wird daraus ein Punkt für die Kanzlei statt einer Einstellung, die Ihr Controller selbst vornimmt.

Der Copilot schlägt vor, buchen muss trotzdem jemand

DATEV Copilot schlägt aus Ihrer Buchungshistorie Konto, Steuerschlüssel und Buchungstext vor, und ein Mensch bestätigt jeden einzelnen Beleg. Die Agenten von Light kontieren, stimmen ab, fassen nach und buchen selbst – innerhalb der von Ihnen gesetzten Freigabegrenzen und lückenlos protokolliert.

“Wir haben mehrere Anbieter evaluiert. Light hat gewonnen, weil es unseren gesamten Finanz-Stack abdeckt – Umsatz, Debitorenbuchhaltung, Kreditorenbuchhaltung, Ausgaben und Konsolidierung –, ohne ein Flickwerk aus Einzellösungen zusammenzusetzen.”
TanjaDirector of Finance, Omnea

Drei Gründe, warum Finanzverantwortliche Light statt DATEV wählen

Eine Plattform für alles

Native Produkte für Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung, Beschaffung und Budgets, durchgängig mit KI und integriert in Slack und Teams.

Uploading a bill to Light for AI extraction

Leistung, die mitwächst

Ob Sie 100.000 oder 50 Millionen Transaktionen verarbeiten: Das Light Ledger baut auf einer Datenbank für hohe Performance.

The Light ledger with live transactions

Berichte, die Sie gerne nutzen

Schluss mit dem Reporting-Aufwand in Tabellen. Schnelle, übersichtliche Berichte mit Drill-down direkt bis zum Beleg.

Real-time reporting in Light with drill-down

Weitere Gründe für Light

Integrierte Produkte, die Finanzteam und Mitarbeitende gleichermaßen gerne nutzen.

Ausgabenmanagement

Automatisieren Sie Freigaben von Auslagen, verfolgen Sie Ausgaben in Echtzeit und gewinnen Sie Erkenntnisse mit KI-gestützter Analyse.

Managing expenses on the Light mobile app

Lieferantenmanagement

Vereinfachen Sie Lieferantenbeziehungen mit schnellem Onboarding, nachvollziehbarer Lieferantenbewertung und durchgesetzten Beschaffungsrichtlinien.

Vendor and bill management in Light

Firmenkarten

Geben Sie Karten für Lieferanten und Mitarbeitende mit Apple Pay und Google Pay weltweit aus. Belege per Slack, Teams oder E-Mail hochladen.

A Light payment card

Häufige Fragen

Ist Light eine gute Alternative zu DATEV?

Für Gruppen mit mehreren Gesellschaften, und besonders für internationale, ja: ein Hauptbuch für alle Gesellschaften, laufende Konsolidierung, Kreditoren, Debitoren, Karten und Ausgaben inklusive sowie Agenten, die die Arbeit ausführen. Für eine einzelne deutsche Gesellschaft, deren Buchhaltung beim Steuerberater liegt, bleibt DATEV eine solide Wahl. Siehe den vollständigen Anbietervergleich.

Können wir mit Light weiterhin mit unserem Steuerberater arbeiten?

Ja. Ihre Kanzlei erhält Echtzeit-Zugriff auf Hauptbuch und Berichte statt Exporten zum Periodenende, sodass Rückfragen an Live-Daten geklärt werden. Die Beratung bleibt, das Warten auf den Stapel entfällt.

Deckt Light deutsche Anforderungen ab?

Light führt deutsche Gesellschaften mit lokalen Zahlungswegen, Umsatzsteuerabwicklung und E-Invoicing-Bereitschaft im selben Hauptbuch wie den Rest der Gruppe und verfügt über SOC 1 Type 2- und SOC 2 Type 2-Berichte. Welche deutschen Melde- und Abgabeformate Sie konkret benötigen und wie die Übergabe an Ihre Kanzlei aussehen soll, klären wir am besten konkret in einer Demo.

Was ist der praktische Unterschied bei der Multi-Entity-Buchhaltung?

In DATEV ist jede Gesellschaft ein eigener Mandant, und die Konzernzahl wird nach der Periode aus importierten Abschlussdaten konsolidiert. Bei Light bucht jede Gesellschaft in ein Hauptbuch, Intercompany-Eliminierung und Währungsumrechnung greifen fortlaufend, und der konsolidierte Stand ist jederzeit abrufbar – mit Drill-down bis zum Beleg.

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